Die Mainzer Taxifahrer haben sich zu Wort gemeldet. Sie wollen mehr Geld. Den Antrag, die Gebühren für die ersten Kilometer von 2,05 auf 2,30 und für spätere von 1,30 auf 1,50 und zudem die Grundgebühr von 2,05 auf 2,50 zu erhöhen, hat die Stadt abgelehnt.
Wir beglückwünschen unseren Finanzdezernenten Merkator (SPD) zu dieser Entscheidung. Schließlich liegt das Niveau der Preise hier nach Angaben der Stadtverwaltung über dem in Frankfurt.
Die Taxifahrer beschweren sich über Wartezeiten von 3-4 Stunden, in denen sie keine einzige Fahrt machen würden. Wenn dem so sein sollte, wäre vielleicht eine Senkung der Tarife das bessere Mittel. Denn dann würden einige Bürger vielleicht auf das Taxi umsteigen.
Und warum leisten wir uns nicht auch ein wenig mehr Wettbewerb in der Taxibranche. Eine Öffnung des starren Tarifregimes für Preissenkungen wäre ein Anfang. Oder vielleicht eine Bevorzugung von Taxiunternehmen bei der Konzessionsvergabe, die ein günstigeres Tarifniveau anbieten? Kostensenkungen für die Taxiunternehmer durch die Abschaffung der Taxifarbe Beige? Die Möglichkeiten sind vielfältig...