In der AZ von heute kritisiert die Mainzer JU den Fraktionsvorsitzenden der Mainzer Grünen im Stadtrat, Günter Beck.
Günter Beck betreibt ab dem 1. März die Gastronomie in der neuen Kunsthalle am Mainzer Zollhafen. Sein Vertragspartner sind die Stadtwerke Mainz AG, eine 100%-ige städtische Tochtergesellschaft.
Dass hochrangige Kommunalpolitiker enge Geschäftskontakte mit städtischen Unternehmen unterhalten sieht die Mainzer Junge Union als Mainzer Unsitte. Selbst wenn alles mit rechten Dinge zugehe schadeten solche Kontakte dem Vertrauen der Bürger in das Funktionieren der demokratisch gewählten Organe. Dies gelte insbesondere, weil solche Kontakte sich nicht auf diesen Einzelfall beschränkten.
Die JU appelliert daher, dass die städtischen Unternehmen solche Kontakte in Zukunft unterlassen oder zumindest öffentlich notifizieren.