18.2.07

"Es fehlt an Weitsicht" - von Alexander Schmidt

Es fehlt an Weitsicht

von JU Mainz-Mitte-Mitglied Alexander Schmidt

Seit Jahren diskutieren führende Politiker der Stadt Mainz zahlreiche Projekte die der Aufwertung des Mainzer Rheinufers dienen sollen. Ohne Frage steht die Junge Union Mainz hinter allen Projekten, die sinnvoll, finanzierbar und im Sinne aller Mainzer und Mainzerinnen stattfinden. Doch genau diese Kriterien sehen wir im Bezug auf die Zukunft unseres Rheinufers verletzt. In der zweiten Hälfte des letzten Jahres wurde erstmals von einem partiellen Grillverbot am Rhein gesprochen. Es bildete sich sogar eine Interessengemeinschaft von Bewohnern der Taunusstraße welche ein definitives Grillverbot an einigen Stellen des Rheinufers fordert. Fakt ist, dass der Stadtrat dieses Gedanken aufgenommen hat und über die Umsetzung eines entsprechenden Verbots debattiert. Sollte das Verbot in Kraft treten ist die Grillsaison 2007 für die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Mainz nicht mehr im gleichen Maße genießbar wie sie es bislang gewohnt waren. Da dies in unseren Auge ein ganz klarer Rueckschritt in Sachen Stadtentwicklung ist, lehnt die Junge Union Mainz dieses Verbot generell ab. Wie stehen für eine moderne Stadtentwicklungen in der Ideen angestrebt und umgesetzt werden müssen, die fuer alle von Nutzen sind. Natürlich verweist der Stadtrat darauf, dass man ja nach wie vor noch auf den Grünflächen am Winterhafen grillen darf. Doch auch hier denkt man nur kurzfristig. Im Zuge unseres Gespräches mit Lukas Augustin in den Räumen der MAG am 3. September 2006 informierten wir uns bezüglich der geplanten Baumaßnahmen am Winterhafen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war der Jungen Union klar, dass diese Grillmöglichkeiten am Rheinufer in Zukunft nicht mehr möglich sein werden, wenn die geplanten Eigentumswohnungen fertiggestellt sind.

Mainz ist eine attraktive Stadt mit zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung auf die alle Mainzer stolz sind. Wir möchten, dass dies auch so bleibt. Der Stadtrat sollte sich lieber darauf konzentrieren diese Möglichkeiten zu erhalten bzw. weitere zu erschaffen anstatt diese langfristig zu zerstören. Wir fordern den Stadtrat auf, eine nachhaltige und soziale Lösung für alle Mainzer Bürger und Bürgerinnen zu erarbeiten. Mit einem partiellen Grillverbot und später möglicherweise einem kompletten Grillverbot ist keinem geholfen.